Kontrolle ohne Zerstörung: eine entscheidende Herausforderung in Hochsicherheitsbranchen
In Branchen wie der Luftfahrt, der Kernenergie, der Raumfahrt oder der Medizin ist es unerlässlich, die Unversehrtheit mechanischer Teile zu überprüfen, ohne diese zu beschädigen. Genau das ist das Ziel der zerstörungsfreien Prüfverfahren (ZfP), mit denen Risse, Porositäten, Einschlüsse oder Delaminationen in einem Teil identifiziert werden können, ohne dass es zerlegt oder zerstörenden Tests unterzogen werden muss.
Um die Wirksamkeit dieser Kontrollen zu gewährleisten, müssen die Messgeräte (Ultraschall, Röntgenstrahlen, Wirbelströme, Thermografie usw.) jedoch perfekt kalibriert sein. Dies erfordert jedoch die Verwendung von Referenzteilen mit bekannten, perfekt dimensionierten, positionierten und reproduzierbaren Fehlern. Diese künstlichen Fehler (oder simulierten Anzeigen) werden als Standards verwendet, um die Empfindlichkeit eines Geräts zu validieren, Bediener zu schulen oder eine ZfP-Methode zu qualifizieren.
Die Herausforderung ist groß: Es müssen künstliche Fehler (Risse, Mikrohohlräume, Sprünge, delaminierte Bereiche) in einem perfekt konformen Teil erzeugt werden, ohne dessen Gesamtstruktur zu verändern, ohne störende mechanische Belastungen einzuführen und mit äußerster geometrischer Präzision.

Funkenerosion und Mikrobearbeitung: die einzigen Techniken, mit denen kontrollierte Fehler erzeugt werden können
Nur eine Technologie wie die Funkenerosion in Verbindung mit fortschrittlichen mikromechanischen Verfahren ermöglicht es, interne oder externe Fehler mit einer Genauigkeit im Mikrometerbereich zu simulieren. Dank ihres berührungslosen Verfahrens ermöglicht die Funkenerosion das lokale Abtragen von Material, ohne dass dabei Kräfte, übermäßige Wärme oder unbeabsichtigte Mikrorisse entstehen. So können simulierte Hohlräume in den härtesten Werkstoffen (Titan, Inconel, gehärteter Stahl, Hartmetall usw.) mit kontrollierter Geometrie erzeugt werden.
Die Fehler können in Form von kalibrierten Rissen, radialen oder axialen Mikrorissen, feinen Schlitzen, elliptischen Hohlräumen oder sogar oberflächenunsichtbaren Fehlern auftreten, die für Ultraschall- oder Tomographieprüfungen bestimmt sind. Ihre Tiefe, Ausrichtung und Oberfläche werden genau definiert, häufig auf der Grundlage von Plänen, die von Kunden oder Qualifizierungslabors bereitgestellt werden.
Mit dem Mikrobohren lassen sich auch Sacklöcher oder Durchgangslöcher erzeugen, die als Standards für Leckage- oder Sichtprüfungen verwendet werden. All dies wird durch Maßmessungen in einem klimatisierten Messraum mit optischen Werkzeugen und Tastern ergänzt, die die Rückverfolgbarkeit der Fehler gewährleisten.

Mecasoft: Generator für artifizielle Fehler auf Referenzteilen für die zerstörungsfreie Prüfung
Seit vielen Jahren arbeitet Mecasoft mit auf zerstörungsfreie Prüfungen spezialisierten Labors, Zertifizierungsstellen und führenden Industrieunternehmen zusammen, um Testteile mit kontrollierten artifiziellen Fehlern herzustellen. Diese Teile werden in Kalibrierungsprüfständen, bei der Zulassung von Geräten oder auch bei der Ausbildung von qualifiziertem Personal eingesetzt.
Mecasoft wendet ultrafeine Funkenerosionsverfahren an, um interne Fehler mit variabler Geometrie in hochtechnischen Werkstoffen zu erzeugen. Jedes Teil wird geprüft und mit einem vollständigen Messbericht geliefert, mit dem Form, Tiefe und genaue Lage der Fehler überprüft werden können.
Das Unternehmen stellt außerdem sein Know-how in der Präzisionsmikromechanik, seinen spezialisierten Maschinenpark und sein erfahrenes Team zur Verfügung, um in Zusammenarbeit mit seinen Kunden spezifische Teile zu entwickeln. Dank seines Engagements für Qualität und seiner Fähigkeit, Einzelstücke oder Kleinserien herzustellen, hat sich Mecasoft zu einem anerkannten Akteur in diesem Nischenbereich entwickelt.




